Eßstörungen sind Frauenkrankheiten. Sie nehmen in
unserer Gesellschaft ständig zu. Den Hintergrund von Eßstörungen
bilden mehrheitlich Fragen des eigenen Selbstwertes und der
weiblichen Identität sowie das Ringen um Autonomie. Das
Essen bzw. der Körper ist der Schauplatz, an dem die seelischen
Konflikte ausgetragen werden. Dies möglichst früh
zu erkennen ist wichtig, anstatt mit diversen Diätversuchen
einer Chronifizierung Vorschub zu leisten.
Damit der Körper sich zu einem Ort der Lebendigkeit
und Freude wandeln kann, ist es wichtig, die Eßprobleme
als ‚Seelenhunger’ zu verstehen und sich mit guter
seelischer Nahrung zu versorgen. Die Kunst- und Gestaltungstherapie
ermöglicht mit dem Malen und Gestalten einen Zugang zur
unbewußten Seele, so daß das eßgestörte
Verhalten und die dahinter stehenden Konflikte besser verstehbar
werden. Sie führt über das Malen von lebensgroßen
Selbstbildern, das Gestalten mit Ton, Bewegung und Entspannung
zu positivem Selbsterleben und einem neuen Körperbewußtsein.
Woran erkennt man eine beginnende
Eßstörung?
- die Frau (oder das junge Mädchen) ist unzufrieden
mit ihrem Körper / ihrer Figur
- sie ißt mehr oder weniger, als der Körper
an Nahrung braucht
- sie macht Diäten, nimmt Appetitzügler, Abführmittel,
Entwässerungsmittel, fastet oder erbricht, um abzunehmen
- sie ißt, um seelische Spannungen abzubauen, sich
zu beruhigen / aus Frust
- sie hat Heißhungerattacken
- sie verweigert das Essen aus Protest oder Kummer
- sie betreibt exzessiv Sport
- sie pendelt wiederholt zwischen Übergewicht und Abnehmen
/ starke Gewichtsschwankungen
- das gestörte Eßverhalten besteht über
längere Zeit und verstärkt sich
Kosten
kostenloses Vorgespräch,
1 Stunde (60 min.) = 70,00 EUR |