
Künstlerischer Lebenslauf
Studium
- 1978 – 8 1 Studium der visuellen Kommunikation
Hochschule der Künste Berlin / FB 4
- 1981 – 87 Studium der Bildenden Kunst / Malerei
Hochschule der Künste Berlin / FB 1
- Meisterschülerin-Abschluß
Ausstellungen
- 1984 - 85 "die, die heute von heute sind, sind morgen
von gestern"
Kunstquartier Ackerstraße
- 1986 Meisterschüler-Ausstellung / HdKB
- 1986 Ausstellung der Klasse Fußmann / HdKB
- 1986 "Utopien" - Jahresausstellung des BBK
- 1987 Ausstellung "Ergebnisse eines Papierworkshops"
Prof. Tajiri / HdKB
- 1997 Werkausstellung
- 1997 - 98 Einzelausstellung "Durch
dunkle Zeiten" (PDF 1,30 MB)
Haus der Stille am Kleinen Wannsee
- 1999 Atelierausstellung mit neuen Arbeiten
- 2001 Einzelausstellung / Anwaltskanzlei Nagy, Walzberger
u. Partner
- 2002 Atelierausstellung "7
x 7 Der Sprung ins Hier und Jetzt" (PDF
32 KB)
Installation und Gedanken zum Thema Raum und Zeit
Mein künstlerischer Weg
 Ich
hatte schon immer eine gewisse Neigung zum Malen und Zeichnen.
Doch ich war weder besonders talentiert, noch war ich bis
zum Studium mit Kunst überhaupt in Kontakt gekommen.
Ich begann aus Interesse, Kurse bei einem Künstler zu
besuchen, der sogenannte 'Mappenvorbereitungen’ für
die Aufnahmeprüfungen an der Hochschule der Künste
durchführte. Das erlebte ich als außerordentlich
anregend. Ich machte Fortschritte und wurde von dem unterrichtenden
Künstler ermutigt, mich an der HdK zu bewerben. Da ich
damals noch – aus der Pädagogik kommend –
vorhatte, beispielsweise Kinderbücher oder Plakate für
Öffentlichkeitsarbeit zu gestalten, bewarb ich mich am
Fachbereich für ,Visuelle Kommunikation’, wo ich
gleich beim erstenmal angenommen wurde. Später wechselte
ich jedoch zum Fachbereich ,Bildende Kunst’, weil ich
mich dort freier entwickeln und mit den originär künstlerischen
und philosophischen Fragen beschäftigen konnte.
Künstler
wie Giacometti, Beuys und die späten Selbstportraits
von Rembrandt sowie die Kunst-, die Daseins- und Existenzphilosophie
faszinierten mich. In den Zeichnungen von Giacometti und den
Selbstportraits von Rembrandt schienen Menschen aus einem
transparenten Gefüge von vibrierenden Energien zu bestehen
und in ebensolchen, eher atmosphärischen Beziehungen
im Raum zu sein. Näherte man sich ihnen, schienen sie
sich regelrecht aufzulösen. Fragen des Daseins, das Spüren
von Atmosphärischem, von Beschaffenheiten, Qualitäten
und Tonigkeiten sowie das Durchdringen von Nominos-geheimnisvollem
sind dann auch Themen meiner künstlerischen Arbeiten.
Joseph
Beuys schätze ich als einen Künstler, der kompromißlos
sein Eigenes zu Kunst macht, als einen sensiblen Zeichner,
als einen modernen Schamanen und als einen kreativ-kritischen
Denker und Akteur. Sein ,erweiterter Kunstbegriff’ ist
mir eine wichtige Grundhaltung als Künstlerin und Kunsttherapeutin.

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